Medizinischer Fonds für die MitarbeiterInnen von NISCVT (Bait Atfal is-Sumoud)
Da palästinensische ArbeitnehmerInnen auch mit offizieller Arbeitserlaubnis keinen Zugang zur staatlichen libanesischen Sozial- und Krankenversicherung haben, stehen sie vor allem bei unausweichlichen Krankenhausaufenthalten vor großen finanziellen Problemen. Die Hilfsorganisation UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East) übernimmt neben den Kosten für die Unterbringung nur etwa ein Drittel der Arzt- und Untersuchungskosten. Für die 14 palästinensischen Mitarbeiter libanesischer Staatsangehörigkeit, also auch mit Zugang zur öffentlichen Krankenversicherung, zahlen unsere Partnerorganisation The National Institution of Social Care and Vocational Training (NISCVT) und die betreffenden Mitarbeiter jeweils in den staatlichen National Security Fund ein, über den sie dann im Krankheitsfall abgesichert sind. Die Erfahrungen von NISCVT mit privaten Krankenversicherungen der palästinensischen MitarbeiterInnen haben sich als unbefriedigend erwiesen. Um diese aber nicht zu diskriminieren und vor allem, um sie im Krankheitsfall unterstützen zu können, hat NISCVT einen eigenen medizinischen Fonds eingerichtet, in den NISCVT und die MitarbeiterInnen anteilig einzahlen. Aus ihm werden die Kosten für notwendige Krankenhausaufenthalte bezahlt.
Mit bisher 2500 Euro haben wir zum Grundstock des Fonds beigetragen, in den wir auch in Zukunft regelmäßig einzahlen möchten.
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